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Gedanken zum Thema: „Bürger zweier Welten“

Ein Vortrag auf der Gemeindefreizeit hatte das Thema „Bürger zweier Welten“ und wurde von Joe Kley gehalten. Meine Gedanken sind von diesem Vortrag inspiriert und beziehen sich auf folgende Bibelstellen:

Sie sind nicht von der Welt, gleichwie ich nicht von der Welt bin (Joh.17,16).

Denn unser Bürgertum ist in den Himmeln, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus als Heiland erwarten, der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird zur Gleichförmigkeit mit seinem Leibe der Herrlichkeit (Phil. 3,20).

Also seid ihr denn nicht mehr Fremdlinge und ohne Bürgerrecht, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes (Eph. 2,19).

Wenn ihr nun mit dem Christus auferweckt worden seid, so suchet, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. Sinnet auf das, was droben ist, nicht auf das, was auf der Erde ist; denn ihr seid gestorben, und euer Leben
ist verborgen mit dem Christus in Gott. Wenn der Christus, unser Leben, geoffenbart werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm geoffenbart werden in Herrlichkeit (Kol.3,1-4).

Gott aber ... hat uns mit dem Christus lebendig gemacht ... und hat uns mitauferweckt und mitsitzen lassen in den himmlischen Örtern in Christo Jesu, auf dass er in den kommenden Zeitaltern den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade in Güte gegen uns erwiese in Christo Jesu (Eph.2,4-7).

Für jeden von uns, der sich mit seinem Leben Jesus Christus als Herrn und Heiland anvertraut hat, gilt nach den angeführten Bibelstellen:

  • Wir kommen nicht von dieser Welt her und unsere Heimat ist auch nicht diese Erde (Joh.17,16). Wir sind in der „Fremde“ (Petrus spricht von den Tagen unserer Fremdlingschaft, 1.Petr.1,17).
  • Unsere Heimat ist in den Himmeln bei unserem Herrn Jesus Christus. Dort sind wir nicht fremd! Wenn unsere Tage auf der Erde zu Ende sein werden, dürfen wir „heimgehen“!
  • Wir sind heute schon Hausgenossen Gottes, wir dürfen jederzeit Gemeinschaft mit ihm haben.
  • Jedes Bürgerrecht auf der Erde endet mit dem Tod, aber wir besitzen heute schon ein himmlisches, unvergängliches Bürgerrecht, das uns niemand mehr wegnehmen kann!
  • Unser Leben ist in Gott verborgen! So wichtig ist Gott unser neues Leben! Dies bedeutet, dass unser eigentliches Leben sicher ist, denn wer dieses Leben angreifen will, der muss Gott angreifen! Eine weitere Bedeutung ist, dass unser Leben für die Welt unsichtbar ist! Wie wird es sein, wenn Christus und wir mit ihm geoffenbart werden in Herrlichkeit!
  • Wir dürfen heute schon in den himmlischen Örtern sitzen, d.h. wir haben nicht nur die Möglichkeit, uns von Zeit zu Zeit Gott zu nähern, wir dürfen uns jederzeit in der innigen Nähe mit unserem Herrn befinden!

Wenn wir diese Gedanken auf uns wirken lassen, erahnen wir, wie viel Liebe unser Gott und Vater in seine Gemeinde investiert und noch investieren wird (Eph.2,7!) Lassen wir uns dadurch ermutigen, den Weg in inniger Gemeinschaft mit unserem Herrn zu gehen und ihm in allen Lagen, die er ja in der Hand hat, zu vertrauen!